Fallbeispiel 01 Ein pragmatischer Partner nach drei
Fehlversuchen!

Das Vermögen wohlhabender Kunden managen – das ist die Aufgabe des Tochterunternehmens einer großen europäischen Bank. Mit 27 Mitarbeitern zu klein für Standardlösungen, hatte man Jahre zuvor mit drei Freiberuflern eine eigene Softwarelösung entwickelt, mit der die lebenswichtigen Prozesse des Unternehmens gesteuert wurden. Als dringende Anpassungen notwendig wurden, waren die einstigen Progammierer verschwunden- Mangels Erstatz arbeitete sich der IT-Leiter selbst ein und hielt das System lange über Wasser – bis neue gesetzliche Anforderungen die Aufgabe übergroß werden ließen und der IT-Leiter immer öfter krank wurde. Eine gefährliche Situation, sind die Regularien in der Finanzbranche doch besonders streng und ein Imageschaden im Vertrauensgeschäft Vermögensberatung fatal.

Rettungsversuch 1

Schnelle Rettung sollte eine große Unternehmensberatung bringen, die bereits dem Mutterkonzern gute Dienste geleistet hatte. Eine umfangreiche Analyse des Softwaremarktes führte zu einer klaren Empfehlung – mit einem entscheidenden Manko: Die Lösung hätte in der Einführung 1,5 Millionen Euro gekostet und weitere 250.000 Euro an Wartungskosten pro Jahr verursacht. Für den kleinen Betrieb nicht zu finanzieren. Und: Die technischen Details der Lösung waren für die Geschäftsleitung gar nicht verständlich, die Investition wäre also in eine Blackbox geflossen.

Rettungsversuch 2

Eine andere Lösung musste her. Warum also nicht das bestehende System weiterentwickeln? Auf der Basis des bestehenden Systems schrieb man also ein Neudesign aus. Da das Unternehmen die hochkomplexen technischen Anforderungen nicht durchschauen konnte, formulierte es ein Lastenheft auf Grundlage des eigenen fachlichen Bedarfs. Ein Problem, wie sich schnell herausstellte. Denn von der fachlichen Seite verstanden die Teilnehmer der Ausschreibung nur wenig, und so variierten die Angebote enorm. Eine Auswahl war somit erneut nicht möglich, es fehlte jeweils am Verständnis der anderen Seite. Doch was tun? Gesucht wurde ein Unterstützer, der in der Lage war, sowohl das Geschäft zu verstehen als auch die technischen Anforderungen zu erfüllen – und das als dauerhafter Partner.

Das Unternehmen lernt, sich selbst zu helfen

Die Zeit drängte. Die UWS Advisors wurden gerufen. Schnell war klar: Unser Kunde durfte nie wieder in eine so hilflose Position geraten. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung verschafften wir uns einen Überblick und begannen, sie zunächst über den State of the Art der Technik zu informieren, sodass Entscheidungen qualifiziert möglich wurden. Auf dieser gemeinsamen Basis wurde die neue Lösung Schritt für Schritt durch die UWS Enablers in enger Abstimmung mit den Product Owners entwickelt. In Wochensprints konnte unser Kunde den Fortschritt nachverfolgen und sofort zu den komplexen Sachverhalten Stellung nehmen.

Das Ergebnis: eine Lösung, die alle Regularien erfüllt, den Betrieb sicherstellt und die Wartungskosten auf null reduziert.