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Aufbau inkl. Umsetzung eines Business Plan Moduls für einen großen Filialisten

Das Management eines Unternehmens muss in der Lage sein, alle Wert- und Produktströme schnell erfassen zu können und den Abgleich mit den Zielwerten auf einen Blick zur Verfügung zu haben.

 Ausgangssituation
Die hohen Vorfinanzierungsquoten und strikten Liefertermin mit hohen Konventionalstrafen unseres Kunden setzten ein striktes Liquiditäts- und Warenbewegungsmanagement voraus. Das vorhandene ERP-System lieferte diese Informationen nur unzureichend, sodass nur in rückwärts gerichteten Betrachtungen die Verfehlung der Planwerte erkannt werden konnte.

 Anforderung

  1. Exaktes Liquiditätsmanagement mit einem Sechs-Wochen-Horizont
  2. Forecast-Management und Container-Lieferzeiten-Verwaltung
  3. Abbildung aller Planwerte aus dem Businessplan mit Abgleich der Echtzeitdaten

Lösung
Gemeinsam mit der Controlling-Abteilung wurden alle Datenquellen für die notwendigen Ist- und Planwerte ermittelt. Die verschiedensten Anwendungen wurden analysiert, Insellösungen in MS Access und MS Excel wurden vollständig migriert. Als Ergebnis steht nun dem Management eine Softwarelösung für das komplette Liquiditätsmanagement über alle Bankkonten, über alle Forecasts, alle Warenströme und alle Geldströme zur Verfügung.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Controlling
Management des Unternehmens
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme / Vorgehensweise
Frontend: MS. NET Applikation mit Schnittstellen zu MS Excel
Datenbank: MS SQL 2005 Server
Schnittstellen: Sage/KHK ERP System

Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001

In Ausschreibungen für Dienstleistungen im öffentlichen Dienst steigen die Anforderungen an die Bewerber stetig an. Besonders in komplexeren Ausschreibungen mit der Suche nach Spezialisten werden neben langjähriger Erfahrung nun auch häufig Methodiken oder Systeme wie z. B. ein zertifiziertes Qualitätsmanagement gefordert.

Ausgangssituation
Unser Kunde, eine Unternehmensberatung im öffentlichen Sektor, wurde von den Vergabestellen darauf hingewiesen, dass eine Zertifizierung nach ISO 9001 Norm in der Zukunft verpflichtend sein wird. Also stellte sich die Einführung eines funktionierenden Qualitätsmanagementsystems als existenzieller Faktor dar.

Anforderung

  1. Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems
  2. Intranet-basiertes Qualitätsmanagementhandbuch für den mobilen Zugriff
  3. Aufbau, Umsetzung und Zertifizierung in einem sehr engen Zeitrahmen

Lösung
In zahlreichen Prozessinterviews wurden alle Arbeitsabläufe analysiert und dokumentiert. Darauf basierend wurden qualitätssichernde Methoden eingeführt und die Anforderungen einer ISO 9001 Norm umgesetzt. Besonders herausfordernd war die sehr projektorientierte Vorgehensweise des Unternehmens, die alle Anforderungen erfüllen musste. Im Anschluss zertifizierte die DQS das Unternehmen.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Dienstleistungsunternehmen
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Methode: eEPK-Notation, ISO 9001 Norm
Prozess- und Systemdokumentation: HTML-Seiten mit MS Visio-Prozessdiagrammen

Entwicklung einer langfristigen IT-Strategie

Die meisten Unternehmen sind heutzutage sehr abhängig von einer effizienten und stabilen IT-Infrastruktur. Meist fehlen aber langfristige IT-Strategien und IT-Konzepte hinsichtlich Sicherung aller IT-Investitionen, hoher Ausfallsicherheit, effizientem Betrieb und großer Datensicherheit.

 Ausgangssituation
Unser Kunde stand vor der Restrukturierung seiner IT-Infrastruktur im Hinblick auf die gesamte Hardware, der Anwendungsarchitektur und dem Personal. Die veränderten Rahmenbedingungen der letzten Jahre forderten eine vollständige Überarbeitung aller IT-Themen.

 Anforderung

  1. Analyse der IT-Architektur, der Anforderungen an die IT und des verantwortlichen IT-Teams
  2. Entwicklung einer langfristigen IT-Strategie inkl. umsetzbarer Szenarien
  3. Aufbereitung einer IT-Ausschreibung für Lieferanten und Dienstleister

Lösung
Die bestehende IT-Infrastruktur wurde aufgenommen und mit den Fachbereichen ein aktueller Anforderungskatalog erstellt. Darauf basierend wurde ein Umsetzungskonzept entwickelt, das mit den Qualifikationen des bestehenden IT-Teams abgeglichen wurde, um Weiterbildungsbedarf oder externen Unterstützungsbedarf zu ermitteln. Die Umsetzungsphase wurde durch eine IT-Ausschreibung begonnen. Im Nachhinein wurden die Anforderungen nochmals mit der dann erfolgten Umsetzung abgeglichen und entsprechende Folgemaßnahmen generiert.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Dienstleistungsunternehmen
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Methode: eEPK-Notation, ITIL, Grundlagen des BSI

Konzept für die Betreuung von Wartungskunden im Bereich Facility Management

Die Betreuung von Stammkunden mit laufenden Zeitverträgen muss die höchste Priorität eines Unternehmens haben. Doch sind der Prozess, die Vorgehensweise und meist die Softwareanforderungen vom sonstigen Vertrieb so unterschiedlich, dass die Betreuung ineffizient oder sogar nur vernachlässigt durchgeführt wird.

 Ausgangssituation
Unser Kunde entwickelt technische Bauteilelemente für Fabrikhallen, die jährlich gewartet werden müssen. Die Wartungsverträge müssen regelmäßig verlängert werden. Die Betreuung wurde aber über Jahre hin vernachlässigt, da das bestehende ERP-System die notwendigen Daten wie Vertragslaufzeiten u. ä. nicht zur Verfügung stellte. Daher verlor unser Kunden jedes Jahr einen größeren Prozentanteil seiner Stammkundschaft an Mitbewerber im Wartungsbereich.

Anforderung

  1. Software- und Datenanalyse der bestehenden IT-Infrastruktur
  2. Aufnahme aller Anforderungen der verantwortlichen Mitarbeiter
  3. Entwicklung eines Modellprozesses sowie eines IT-Konzepts

Lösung
Im Rahmen von mehreren Prozess- und IT-Workshops wurde die bestehende Situation analysiert. Daraufhin wurde mit einem kleinen Projektteam ein schlanker Modellprozess entworfen und mit verschiedenen IT-Szenarien abgebildet. Zusätzlich wurden mögliche Softwarelieferanten von neuen Systemen sowie ein Team des bestehenden Softwarelieferanten für eine mögliche Umsetzung zu einem Präsentationstermin geladen. Zum Schluss hatte die Geschäftsführung ein vollständiges Umsetzungskonzept mit verschiedenen Lieferanten als Entscheidungsgrundlage.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Facility-Industrie
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Vorgehensweise: Prozess- und IT-Workshops
Methode: eEPK-Modelle

Aufbau eines Organisationshandbuchs für die Einkaufsabteilung

In einer stark wachsenden Organisation ist die Herausforderung für viele Unternehmen die Standardisierung ihrer Prozesse, um neue, dringend benötigte Mitarbeiter mit vergleichbaren Teilaufgaben schnell integrieren zu können und somit die Leistungsfähigkeit der ganzen Organisation schnellst möglich zu steigern.

 Ausgangssituation
Die hohen Freiheitsgrade von Einkaufsleitern für Warengruppen erschwerte es der Organisationsabteilung, strukturierte Vorgehensweisen und notwendige Vorgaben verbindlich einzuführen.

 Anforderung

  1. Festlegen einer verbindlichen Vorgehensweise für alle Mitarbeiter
  2. Eine einfache Kommunikationsplattform für alle Methoden
  3. Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses zur Weiteentwicklung des Systems

Lösung
Zusammen mit der Organisationsabteilung wurden alle Prozesse dokumentiert. Alle Begleitdokumente und Werkzeuge wurden direkt mit den einzelnen Prozessschritten verbunden und als Organisationshandbuch im Intranet veröffentlicht. Neben der Dokumentation wurde somit gleich ein Dokumentenmanagementsystem für alle Vorlagen umgesetzt.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Einkaufsorganisation
Einkaufsmitarbeiter
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme / Vorgehensweise
Modellierung: eEPK Diagrammen
Veröffentlichung: Intranetseiten als Portallösung
Software: Nautilus (Agresso Business Modeller)

Neustrukturierung des Vertriebsprozesses inkl. Auftragsabwicklung

Die Veränderungen der Vertriebswege hinsichtlich des Internets fordern immer mehr auch kleinere Unternehmen zum Umdenken auf. Zum Beispiel kann ein Direktvertrieb ohne Zwischenhändler durch einen hohen Automatisierungsgrad wirtschaftlich rentabel sein.

 Ausgangssituation
Die Auslagerung des Vertriebs an Zwischenhändler weltweit war über Jahrzehnte die einzige Möglichkeit des internationalen Vertriebs für ein kleines Unternehmen. Mit dem Siegeszug von Online-Shops lassen sich diese Märkte heutzutage direkt adressieren und rentabel werden.

 Anforderung

  1. Restrukturierung der Vertriebs- und Logistikprozesse
  2. Entwicklung bzw. Erweiterung der Auftragsabwicklungssoftware
  3. Integration bestehender Kundenstämme in den erweiterten Direktvertrieb

Lösung
Das Konzept führte zu einer deutlichen Verringerung von Zwischenhändlern weltweit. Viele Kunden beziehen die starke Stückzahl begrenzten Waren vom Hersteller direkt bzw. von dessen Vertrieb. Die neuen Prozesse wurden in einer Auftragsabwicklungssoftware abgebildet und mögliche Schnittstellen zu einem Online-Shop wurden berücksichtigt.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Weltweiter Direktvertrieb kleinerer Unternehmen
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme / Vorgehensweise
Frontend: MS. NET Anwendung (Individuelle Auftragsabwicklung)
Datenbank: MS SQL 2005 Server
Schnittstellen: Online-Shop

Aufbau eines Prozesskennzahlensystems

Die Erhebung von Prozesskennzahlen wird in der Industrie seit über 100 Jahren durchgeführt. Bereits bei der ersten Serienfertigung von Ford wurden einzelne Arbeitsschritte mit Durchführungszeiten belegt. Heutzutage ist das Messen von Arbeitsschritten in Systemen wie SAP R3 eine Standardfunktionalität und ermöglicht das Erkennen von Engpässen in Arbeitsabläufen.

 Ausgangssituation
Unser Kunde stellte nach dem Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems fest, dass ein Messen der definierten Prozesse ein klares Bild über die Leistungsfähigkeit der einzelnen Bereiche des Unternehmens widerspiegeln würde. Die Herausforderung bestand darin, dass es sich ausschließlich um Dienstleistungsprozesse mit nicht wiederholendem Charakter handelte.

Anforderung

  1. Messen aller Prozesse im Unternehmen
  2. Kennzahlensystem mit Ziel- und Ist-Werten sowie möglichen Trendanalysen
  3. Einführung eines schlanken Systems mit hohem Akzeptanzgrad

Lösung
Auf Basis des bestehenden Prozessmanagementsystems wurde ein Aktivitätenmanager zur Buchung aller Aufwände eingeführt. Der Aktivitätenmanager ist eine webbasierte Anwendung, in der alle Mitarbeiter von überall ihre Arbeitsleistungen in Kategorien verbuchen können. Der Projektleiter hat die Möglichkeit, nach verschiedensten Kriterien diese Daten auszuwerten und entsprechende Verbesserungsmaßnahmen anzustoßen.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Zentrale eines Tourismusunternehmens
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Methode: eEPK-Notation
Lösung: Web-Anwendung (Aktivitätenmanager)

Operative Qualitätssicherung und Prozessoptimierung

Unser Kunde benötigt bei Projektspitzen und Sonderprojekten operative und prozessfachliche Unterstützung durch IT-versierte Berater mit Ingenieurshintergrund.

Ausgangssituation
Verschiedene Abteilungen im Bereich der Qualitätssicherung von Eigenfertigung und Einkaufsteilen fordern regelmäßig zur Entlastung und Optimierung unsere Berater an.

Anforderung

  1. Berater mit technischen, IT-technischen und Qualitätsmanagementwissen
  2. Optimierung von Prozess- und Arbeitsstrukturen
  3. Operative Unterstützung bei der Qualitätsprüfung und Prozessabwicklung

Lösung
Basierend auf das konkrete Anforderungsprofil unterstützen wir regelmäßig unsere Kunden bei der operativen Qualitätsprüfung, Dokumentation für Endkunden und bei der Optimierung der Prozessabläufe.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Qualitätsmanager
Verantwortliche für die Qualitätssicherung

Systeme
SAP PDM
IDMS

Reorganisation eines bestehenden QM-Systems nach ISO/TS 16949

Unser Kunde beauftragte uns im Rahmen der Umstellung auf die ISO/TS 16949 und der anstehenden Zertifizierung mit der Restrukturierung des Qualitätsmanagementhandbuchs.

Ausgangssituation
Das bestehende Qualitätsmanagementhandbuch war in über 12 Jahren zu einem unübersichtlich und stark redundanten System geworden. Die Umstellung von der dokumentenorientierten Darstellung zu einer prozessorientierten Darstellung setzte die vollständige Überarbeitung aller Verfahrensanweisungen voraus.

Anforderung

  1. Verschlankung des Systems durch Reduzierung der Verfahrens- und Arbeitsanweisungen
  2. Einführung von prozessorientierten Darstellungen
  3. Definition von Schnittstellen mit Input- und Output-Beschreibungen pro Prozessschritt

Lösung
Die Überarbeitung des gesamten Systems führte zur Reduzierung von mehr als 60% der bestehenden Dokumente. Die Umstellung auf Prozessdarstellungen förderte zahlreiche Verbesserungspotenziale zu Tage und stellte sich als wesentlich praxisorientierter dar. Der Akzeptanzgrad in der gesamten Belegschaft wurde deutlich gesteigert.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Qualitätsmanager und -planer
Alle Mitarbeiter
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise
EPK-Darstellungsweise
werksübergreifende Prozesslandkarten als Navigation