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Entwicklung und Einführung einer werksübergreifenden Produktionsausfallanalyse

Unser Kunde benötigte eine Softwarelösung zur Fehlerauswertung in seinem Kfz-Elektronik-Fertigungsbereich.

Ausgangssituation
Die vorhandenen papierbasierten Fehlerkarten wurden pro Arbeitsplatz einmal wöchentlich in eine Excel-Tabelle eingetippt und ausgewertet. Die Erkennung von Fehlerursachen und Folgefehlern konnte nur im Nachhinein erkannt werden, Adhoc-Maßnahmen zur Qualitätssicherung waren nicht möglich.

Anforderung

  1. Fehler sollen unmittelbar am Arbeitsplatz oder an der Linie erfasst werden.
  2. Daten aus Messgeräten müssen automatisch eingelesen und ausgewertet werden.
  3. Online-Überwachungsmöglichkeiten über jeden Arbeitsplatz bis hin zur ganzen Fabrik in Echtzeit.

Lösung
Das Frontend der Lösung wurde in Microsoft Excel und Visual Basic umgesetzt. Die Daten werden zentral werksübergreifend in einer Datenbank erfasst. An den Arbeitsplätzen ist die Eingabe über Touchscreens möglich und die Qualitätsmanager sind in der Lage, in Echtzeit werksübergreifende Auswertungen durchzuführen.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Qualitätsmanager und -planer
Fabrikleiter
Einsatzgebiet: Deutschland, Asien

Systeme
Frontend: Microsoft Excel, Visual Basic 6
Backend: MS SQL
Integration: Messgeräte in der Linie, Bestücker in der Linie

Trainingskonzept und -umsetzung für Führungskräfte bei IT Migrationen

Unser Kunde modernisierte deutschlandweit seine PC-Infrastruktur auf Hardware- sowie Softwarebasis. Eine Herausforderung bestand darin, die Ausfallzeiten von Führungskräften zu minimieren.

Ausgangssituation
In den einzelnen Werken wurden zwischen 750 bis 15.000 PCs ausgetauscht und die Betriebssysteme, Office-Produkte und Lotus Notes-Clients auf die aktuelle Version migriert. Die PCs auf der Managementebene weichten immer von der Standardinstallation ab, sodass ein Auswechseln der Hardware und eine Migration der Software nicht automatisch möglich war.

Anforderung

  1. Austausch der Hardware und Migration der Software ohne Ausfallzeiten
  2. Individuelle Konfigurationen und Anforderungen mussten zeitnah erfüllt werden.
  3. Die Managementebene sollte durch persönliches Coaching schnell in die neuen Funktionen eingewiesen werden.

Lösung
Wir stellten ein Team von IT-versierten Beratern zusammen, die sich neben der Erfüllung aller technischen Herausforderungen vor Ort in die Aufgaben- und Prozessstruktur der obersten Managementebene versetzen und folgerichtig handeln konnten. Jede Führungskraft bekam einen persönlichen Berater zugeordnet, der die Einweisung am Arbeitsplatz durchführte und bis zur vollständigen Funktion aller Softwareprodukte zur Verfügung stand.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Mittlere und obere Führungsebene bis zum Vorstand
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme
MS Windows, MS Office Lösungen, Lotus Domino / Notes
Individuelle Anwendungen aus dem Automotive-Umfeld
Mobile Lösungen (PDA, Handy, etc.)

Fertigstellung eines KeyAccount-Managementsystems

Die richtigen und detaillierten Informationen zur Betreuung der Key-Accounts entscheiden über den Erfolg einer Verhandlung bei neuen Modellreihen genauso wie im After Sales-Geschäft mit den OEMs.

Ausgangssituation
Die Key-Account-Manager, Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder benötigen für die Verhandlungen mit den großen Automobilherstellern schnell alle Informationen über bisherige Geschäftsbeziehungen, Marktanteile, Wettbewerber, Modellerfolge der Vergangenheit und Geschäftsentwicklung des Kunden selbst.

Anforderung

  1. Standardisierter Aufbau der Informationen für jeden Automobilhersteller
  2. Stark verdichtete Daten mit den wichtigsten Kernaussagen
  3. Mobiles System mit Schnittstellen zum Datawarehouse, externen Datenquellen und dem lokalen ERP-System

Lösung
Wir entwickelten für das Key-Account-Management eine Microsoft PowerPoint-Lösung, in der in wenigen Folien, alle wichtigen Informationen in Tabellen automatisch aufbereitet wurden. Hierzu gehörten Verkaufszahlen von Modellen weltweit, Auftragsdaten der letzten 10 Jahre, Marktanteile der Wettbewerber und Entwicklungsdaten der Kunden selbst.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Key-Account-Manager z.T. Geschäftsführer und Vorstände
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme
Frontend: MS PowerPoint, MS Excel
Datenquellen: Datawarehouse auf DB2, Schnittstelle SAP R3, externe Datenquellen

Entwicklung einer Software zur Musterdokumentation

Zur Verwaltung von Musterelementen elektronischer Geräte benötigte unser Kunde ein sehr komplexes Dokumentationsschema, um in den einzelnen Entwicklungsphasen jedes elektronische Musterbauteil auf die kleinste Einheit herunter brechen zu können.

Ausgangssituation
Die Entwicklung von elektronischen Bauteilen in der Automobilindustrie wird stetig komplexer. Neben einzelnen Bauteilen ist besonders der Programmieraufwand im Entwicklungsbereich stark angestiegen. Während des Entwicklungsprozesses muss daher jedes Bauteil, jedes Modul und jeder Softwarestand einzeln dokumentiert und verwaltet werden.

Anforderung

  1. Lückenlose Dokumentation jedes Bauteils
  2. Hohe Anpassbarkeit der Anwendung durch unterschiedliche Produkte
  3. Automatische Kennzeichnung über Labeldrucker und Einlesemöglichkeiten über Scanner

Lösung
Die Lücke in den bestehenden Systemen zwischen den CAD-Anwendungen zum PDM-System wurde durch eine integrierte Office-Lösung geschlossen. Die Datenbank im Hintergrund blieb in jedem Projekt stabil, dass Frontend als MS Access Lösung kann durch die Projektleiter stark angepasst werden, ohne die Datenqualität zu vernachlässigen.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Entwicklungsleiter, Projektleiter
Softwareentwickler, Hardwaredesigner
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme
Frontend: MS Access 2000 oder MS Access 2003 Datenbank
Backend: MS Access Datenbanken oder MS SQL 2000 Server

Integration einer Digitalen Fabrik in die Gesamtstruktur

Die klassische Fertigungsplanung wird heute immer mehr durch den Einsatz von Simulations- und Planungslösungen mit dem Ziel der vollständig digitalen Fabrik verdrängt. Diese Softwarelösungen bieten zwar Schnittstellen an, aber die wirkliche Integration stellt große Herausforderungen an alle Bereiche dar.

Ausgangssituation
Der Aufbau der Digitalen Fabrik-Umgebung zur Fertigungsplanung benötigte die Integration in die bestehenden CAD-Lösungen, SAP-Module und Kalkulationslösungen.

Anforderung

  1. Import von CAD-Produktdaten und PDM-Daten aus SAP
  2. Erweiterung der Funktionalität der Standardlösung hinsichtlich individueller Prozesse
  3. Export von Fertigungsplänen und Stücklisten für SAP

Lösung
Die Schnittstellen erfordern unterschiedlichste Softwarekomponenten. Der Import erfolgte über Dateiexport von CATIA, SAP R3 Tabellen und Excel-Auswertungen. Erweiterungen wurden direkt mit Visual Basic in die Anwendung integriert. Exporte wurde vornehmlich mit Java und XSLT-Schemata realisiert.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Fertigungsplaner, Projektmanager
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme
Frontend: eM-Planner, Erweiterung mit VBA, Schnittstellen mit Java und Visual Basic, Berichtswesen mit XSLT / XML
Datenquellen: CAD-Systeme, SAP R3, eM-Planner

Aufbau eines internationalen Spezialisten Netzwerks

Die stark verteilten und vernetzten Produktions- und Entwicklungsstandorte internationaler Konzerne führen immer häufiger dazu, dass Wissen über Fehlermöglichkeiten und Verbesserungspotenziale auf nationaler Ebene bleiben und andere Standorte davon nicht profitieren.

Ausgangssituation
Ein international aufgestellter Automobilzulieferbetrieb benötigte ein konzernübergreifendes Netzwerk von Spezialisten für Verbesserungspotenziale im Entwicklungs- und Fertigungsbereich. Aufgetretene Fehler an einem Standort sollten weltweit an den anderen Standorten vermieden werden.

Anforderung

  1. Flächendeckendes Lessons Learned-Prinzip einführen
  2. Konzeptionelle Weiterentwicklung einer webbasierten Wissensmanagementlösung
  3. Identifikation von Spezialisten weltweit und Einweisung in die Vorgehensweise zu Lessons Learned

Lösung
Wir entwickelten ein Prozessmodell zur Erfassung, Bewertung und Veröffentlichung von potenziellen Fehlerquellen und den dazu gefundenen Lösungsansätzen. Dieser Prozess wurde durch eine Software unterstützt. Die Einführung erfolgt weltweit durch Online-Seminare und in Ausnahmefällen durch Workshops vor Ort.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Qualitätsmanager
Fertigungsleiter
Entwicklungsleiter
Einsatzgebiet: Europa, Nord- und Südamerika, Asien, Australien

Systeme / Vorgehensweise
Prozessmodell bekannter Lessons Learned-Methodiken
Online-Seminare über webbasierte, interaktive Lernfilme

Operative Qualitätssicherung und Prozessoptimierung

Unser Kunde benötigt bei Projektspitzen und Sonderprojekten operative und prozessfachliche Unterstützung durch IT-versierte Berater mit Ingenieurshintergrund.

Ausgangssituation
Verschiedene Abteilungen im Bereich der Qualitätssicherung von Eigenfertigung und Einkaufsteilen fordern regelmäßig zur Entlastung und Optimierung unsere Berater an.

Anforderung

  1. Berater mit technischen, IT-technischen und Qualitätsmanagementwissen
  2. Optimierung von Prozess- und Arbeitsstrukturen
  3. Operative Unterstützung bei der Qualitätsprüfung und Prozessabwicklung

Lösung
Basierend auf das konkrete Anforderungsprofil unterstützen wir regelmäßig unsere Kunden bei der operativen Qualitätsprüfung, Dokumentation für Endkunden und bei der Optimierung der Prozessabläufe.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Qualitätsmanager
Verantwortliche für die Qualitätssicherung

Systeme
SAP PDM
IDMS

Produktkostenmanagement für Automotive Zulieferer

Wir konzipierten und entwickelten eine integrierte und mobile Produktkostenmanagement-Lösung für einen international aufgestellten Zulieferkonzern.

Ausgangssituation
Automobilzulieferbetriebe müssen bei Preisverhandlungen und Angebotsabgaben alle Kostentreiber gegenüber den OEMs offen darlegen. Dies bedeutet den stetigen Zugriff auf Fertigungspläne, Materiallisten, Personalkosten etc. bei der Verhandlung.

Anforderung

  1. Integration vorhandener Systeme (SAP, Host, Digitale Fabrik, etc.)
  2. Lösung muss bei Preisverhandlungen offline vor Ort nutzbar sein
  3. Szenarien Management im Bereich Laufzeit, Stückzahl, Standortverlagerung etc.

Lösung
Das Frontend der Lösung wurde in Microsoft Excel umgesetzt, das den Benutzern eine flexible Bearbeitung ermöglicht. Die Daten werden aus den verschiedenen Systemen gesammelt und bei Vor-Ort-Preisverhandlungen in einer lokalen Datenbank zur Verfügung gestellt. Zu einigen Herstellern gibt es direkte Schnittstellen zu deren Angebotsformularen, basierend auf der vorgegebenen Kostenstruktur.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Produktkostenmanager (Nord- und Südamerika, Asien, Europa)

Systeme
Frontend: Microsoft Excel
Backend: MS SQL
Integration: Oracle DB, DB2, SAP R/3, BRAIN, IBM Hostanwendungen, eM-Planner

Reorganisation eines bestehenden QM-Systems nach ISO/TS 16949

Unser Kunde beauftragte uns im Rahmen der Umstellung auf die ISO/TS 16949 und der anstehenden Zertifizierung mit der Restrukturierung des Qualitätsmanagementhandbuchs.

Ausgangssituation
Das bestehende Qualitätsmanagementhandbuch war in über 12 Jahren zu einem unübersichtlich und stark redundanten System geworden. Die Umstellung von der dokumentenorientierten Darstellung zu einer prozessorientierten Darstellung setzte die vollständige Überarbeitung aller Verfahrensanweisungen voraus.

Anforderung

  1. Verschlankung des Systems durch Reduzierung der Verfahrens- und Arbeitsanweisungen
  2. Einführung von prozessorientierten Darstellungen
  3. Definition von Schnittstellen mit Input- und Output-Beschreibungen pro Prozessschritt

Lösung
Die Überarbeitung des gesamten Systems führte zur Reduzierung von mehr als 60% der bestehenden Dokumente. Die Umstellung auf Prozessdarstellungen förderte zahlreiche Verbesserungspotenziale zu Tage und stellte sich als wesentlich praxisorientierter dar. Der Akzeptanzgrad in der gesamten Belegschaft wurde deutlich gesteigert.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Qualitätsmanager und -planer
Alle Mitarbeiter
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise
EPK-Darstellungsweise
werksübergreifende Prozesslandkarten als Navigation