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Entwicklung eines PPS-Moduls für die End- und Fremdmontage

Unser Kunde beauftragte uns zur Prozessdokumentation und Konzeptentwicklung eines individuellen Steuerungssystems für die Endmontage.

Ausgangssituation
Die Endmontage unseres Kunden konnte aufgrund des starken Wachstums nicht mehr mit manuellen Werkzeugen sinnvoll geplant und gesteuert werden. Eine Einführung eines Standard-PPS-Systems war vor einiger Zeit gescheitert, da es einen sehr hohen Grad an individuellen Anforderungen gibt.

Anforderung

  1. Verbesserung der Liefertreue
  2. Geringere Durchlaufzeiten
  3. Senkung der Rüst- und Leerlaufzeiten

Lösung
Das Konzept beinhaltete alle individuellen Anforderungen seitens des sehr individuellen Prozesses und integrierte die Schnittstellen der vorgelagerten Prozesse. Die Liefertreue sowie Durchlaufzeiten konnten nach der Umsetzung des Konzeptpapiers signifikant (bis zu 30%) verbessert werden.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Fertigungsleiter
Inhaber / Geschäftsführer
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme / Vorgehensweisen
Prozessinterviews und Prozessaufnahme vor Ort
FlowChart Darstellung
IT-Pflichtenheft für die Umsetzung

Umsetzung eines dynamischen Business-Plans

Die Budgetverwaltung bei öffentlichen Trägern wird durch die immer geringer werdenden Gelder zum Drahtseilakt eines jeden Verantwortlichen. Daher muss zu jedem Zeitpunkt eine Statusabfrage über die momentane finanzielle Situation möglich sein und Abweichungen vom Soll müssen sofort erkannt werden können.

 Ausgangssituation
Unser Kunde als öffentliche Einrichtung musste einmal jährlich seinen Haushaltsplan durch ein Kontrollgremium freigeben lassen. Zusätzlich waren quartalsweise Berichte zu erstellen. Die Berichte der Finanzbuchhaltung anhand einer speziellen BWA reichten aber nicht aus, so dass quartalsweise alle Wertströme manuell aufbereitet werden mussten. Ein sofortiger Überblick war nicht möglich.

Anforderung

  1. Eingabe aller Planwerte über das gesamte Geschäftsjahr
  2. Automatisches Importieren und automatische Zuordnung aller Finanzströme
  3. Kennzahlen für Abweichungen und Erfolgsquoten

Lösung
Im ersten Schritt wurden die Struktur des Businessplans festgelegt und alle vorhandenen Daten aus der Finanzbuchhaltung analysiert. Daraufhin wurde eine Software entwickelt, die zum einen die Jahresplanung ermöglichte, die Ist-Daten importierte und die gesamte Entwicklung grafisch darstellte. Die Verantwortlichen sind somit in der Lage, zu jedem Zeitpunkt eine Auskunft über die Geschäftslage zu geben.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Behörde
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Frontend: Microsoft Excel-Lösung
Datenbank: Microsoft Desktop Engine 2000
Schnittstellen: IBM Host-Buchhaltungssystem

Entwicklung eines Produkt Konfigurators für die Kalkulation

Kunden erwarten trotz immer komplexerer Produkte eine einfache und schnelle Konfiguration. Neben der grafischen Darstellung zur Kontrolle ist die Kalkulation der Herstellkosten und des Endpreises während eines Verkaufsgesprächs für den letztendlichen Vertriebserfolg verantwortlich.

 Ausgangssituation
Unser Kunde entwickelt einzelne Bauteile, die in unendlich vielen Kombinationen zu einem Endprodukt zusammengeführt werden können. Die Verwaltung der vom Kunden erstellten Endprodukte sowie die letztendliche Angebotskalkulation wurden manuell durchgeführt. Verbindliche Angebote konnten meist erst nach Tagen dem Kunden zugeschickt werden.

Anforderung

  1. Schnelle Kalkulationsmöglichkeit von Bauteilkombinationen
  2. Verwaltung von kundenspezifischen Kombinationen
  3. Integration in die bestehende ERP-Lösung

Lösung
Im ersten Schritt wurden die verfügbaren Daten wie z.B. Fertigungsstücklisten analysiert und die Zugriffsmöglichkeiten ermittelt. Auf dieser Basis wurde eine Software entwickelt, mit der Vertriebsmitarbeiter und Controller schnell Produkte konfigurieren können und die notwendigen Kosten und Kalkulationsdaten automatisch errechnet werden. Erstellte Produktkonfigurationen werden im Archiv abgelegt und können jederzeit wieder aufgerufen werden.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Unternehmen in der Elektroindustrie
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Frontend: Microsoft .NET-Lösung
Datenbank: MS SQL 2000, Oracle 9
Schnittstellen: SO (Godesys)

Konzept für die Betreuung von Wartungskunden im Bereich Facility Management

Die Betreuung von Stammkunden mit laufenden Zeitverträgen muss die höchste Priorität eines Unternehmens haben. Doch sind der Prozess, die Vorgehensweise und meist die Softwareanforderungen vom sonstigen Vertrieb so unterschiedlich, dass die Betreuung ineffizient oder sogar nur vernachlässigt durchgeführt wird.

 Ausgangssituation
Unser Kunde entwickelt technische Bauteilelemente für Fabrikhallen, die jährlich gewartet werden müssen. Die Wartungsverträge müssen regelmäßig verlängert werden. Die Betreuung wurde aber über Jahre hin vernachlässigt, da das bestehende ERP-System die notwendigen Daten wie Vertragslaufzeiten u. ä. nicht zur Verfügung stellte. Daher verlor unser Kunden jedes Jahr einen größeren Prozentanteil seiner Stammkundschaft an Mitbewerber im Wartungsbereich.

Anforderung

  1. Software- und Datenanalyse der bestehenden IT-Infrastruktur
  2. Aufnahme aller Anforderungen der verantwortlichen Mitarbeiter
  3. Entwicklung eines Modellprozesses sowie eines IT-Konzepts

Lösung
Im Rahmen von mehreren Prozess- und IT-Workshops wurde die bestehende Situation analysiert. Daraufhin wurde mit einem kleinen Projektteam ein schlanker Modellprozess entworfen und mit verschiedenen IT-Szenarien abgebildet. Zusätzlich wurden mögliche Softwarelieferanten von neuen Systemen sowie ein Team des bestehenden Softwarelieferanten für eine mögliche Umsetzung zu einem Präsentationstermin geladen. Zum Schluss hatte die Geschäftsführung ein vollständiges Umsetzungskonzept mit verschiedenen Lieferanten als Entscheidungsgrundlage.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Facility-Industrie
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Vorgehensweise: Prozess- und IT-Workshops
Methode: eEPK-Modelle

Neustrukturierung des Vertriebsprozesses inkl. Auftragsabwicklung

Die Veränderungen der Vertriebswege hinsichtlich des Internets fordern immer mehr auch kleinere Unternehmen zum Umdenken auf. Zum Beispiel kann ein Direktvertrieb ohne Zwischenhändler durch einen hohen Automatisierungsgrad wirtschaftlich rentabel sein.

 Ausgangssituation
Die Auslagerung des Vertriebs an Zwischenhändler weltweit war über Jahrzehnte die einzige Möglichkeit des internationalen Vertriebs für ein kleines Unternehmen. Mit dem Siegeszug von Online-Shops lassen sich diese Märkte heutzutage direkt adressieren und rentabel werden.

 Anforderung

  1. Restrukturierung der Vertriebs- und Logistikprozesse
  2. Entwicklung bzw. Erweiterung der Auftragsabwicklungssoftware
  3. Integration bestehender Kundenstämme in den erweiterten Direktvertrieb

Lösung
Das Konzept führte zu einer deutlichen Verringerung von Zwischenhändlern weltweit. Viele Kunden beziehen die starke Stückzahl begrenzten Waren vom Hersteller direkt bzw. von dessen Vertrieb. Die neuen Prozesse wurden in einer Auftragsabwicklungssoftware abgebildet und mögliche Schnittstellen zu einem Online-Shop wurden berücksichtigt.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Weltweiter Direktvertrieb kleinerer Unternehmen
Einsatzgebiet: Deutschland

Systeme / Vorgehensweise
Frontend: MS. NET Anwendung (Individuelle Auftragsabwicklung)
Datenbank: MS SQL 2005 Server
Schnittstellen: Online-Shop

Aufbau eines Prozesskennzahlensystems

Die Erhebung von Prozesskennzahlen wird in der Industrie seit über 100 Jahren durchgeführt. Bereits bei der ersten Serienfertigung von Ford wurden einzelne Arbeitsschritte mit Durchführungszeiten belegt. Heutzutage ist das Messen von Arbeitsschritten in Systemen wie SAP R3 eine Standardfunktionalität und ermöglicht das Erkennen von Engpässen in Arbeitsabläufen.

 Ausgangssituation
Unser Kunde stellte nach dem Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems fest, dass ein Messen der definierten Prozesse ein klares Bild über die Leistungsfähigkeit der einzelnen Bereiche des Unternehmens widerspiegeln würde. Die Herausforderung bestand darin, dass es sich ausschließlich um Dienstleistungsprozesse mit nicht wiederholendem Charakter handelte.

Anforderung

  1. Messen aller Prozesse im Unternehmen
  2. Kennzahlensystem mit Ziel- und Ist-Werten sowie möglichen Trendanalysen
  3. Einführung eines schlanken Systems mit hohem Akzeptanzgrad

Lösung
Auf Basis des bestehenden Prozessmanagementsystems wurde ein Aktivitätenmanager zur Buchung aller Aufwände eingeführt. Der Aktivitätenmanager ist eine webbasierte Anwendung, in der alle Mitarbeiter von überall ihre Arbeitsleistungen in Kategorien verbuchen können. Der Projektleiter hat die Möglichkeit, nach verschiedensten Kriterien diese Daten auszuwerten und entsprechende Verbesserungsmaßnahmen anzustoßen.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Zentrale eines Tourismusunternehmens
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Methode: eEPK-Notation
Lösung: Web-Anwendung (Aktivitätenmanager)

Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001

Qualität und Preis waren im Tourismusgewerbe schon immer der ausschlaggebende Faktor. Und keine Branche ist so transparent mit ihren Sternsystemen wie die Hotellerie. Doch sind die einzelnen Hotels mit branchenspezifischen Qualitätskonzepten versorgt, sind die Zentralen der großen Unternehmen häufig ohne jegliches Qualitätsmanagement unterwegs.

Ausgangssituation
In der Zentrale eines der größten Beherbergungsunternehmen Deutschlands standen große Veränderungen aufgrund der veränderten Marktsituation an. Besonders die ausländische Konkurrenz etabliert sich auf den heimischen Märkten und fordert eine entsprechende Reaktion.

Anforderung

  1. Strategiekonzept zur Qualitätsführerschaft sollte entwickelt werden
  2. Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems
  3. Umfangreiche Prozessreorganisation im Rahmen der Einführung des QMS

Lösung
Im ersten Schritt wurde ein ganzheitliches Strategiekonzept hinsichtlich der Qualitätsführerschaft in dem bestehenden Marktsegment entwickelt. Darauf basierend wurden alle Prozesse analysiert, dokumentiert und z. T. bereits optimiert. Dieses Vorgehen wurde parallel mit dem Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems unterstützt, das später auch zertifiziert wurde.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Geschäftsführungsebene
Alle Mitarbeiter des Unternehmens
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Methode: eEPK-Notation, ISO 9001 Norm
Prozess- und Systemdokumentation: Nautilus (Agresso Business Modeller)

Entwurf und Umsetzung eines Vertriebsinformationssystems

Die Führungskräfte benötigen ein möglichst umfassendes Bild über die Situation in ihrem Unternehmen und ihrem Aufgabenumfeld. Nur auf einer transparenten Basis können fundierte Entscheidungen gefällt werden, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen können.

 Ausgangssituation
Die Geschäftsführung und die Vertriebsabteilung konnten mit dem bestehenden ERP-System kaum Datenanalysen über Vertriebserfolge, Marktanteile, Trends u. ä. durchführen. Das integrierte Reportingsystem war aufgrund inkonsistenter Daten durch mehrere Versionswechsel unbrauchbar.

Anforderung

  1. Standardberichte für zahlreiche, sich wiederholende Analysen
  2. Flexible Reports für Adhoc-Auswertungen
  3. Aufbereitung von Daten zur Weiterverarbeitung

Lösung
Nach der Ausarbeitung aller benötigten Auswertungen und sinnvoller Kennzahlen wurden die bestehenden Datenbanken auf Vollständigkeit und Konsistenz geprüft. Auf diesem Ergebnis basierend wurde ein umfangreiches Reportingsystem entwickelt, so dass alle Führungskräfte alle benötigten Daten in Echtzeit im Zugriff haben.

Zielgruppe / Einsatzgebiet
Unternehmen in der Elektroindustrie
Einsatzgebiet: Deutschland

Vorgehensweise / Methode
Frontend: Microsoft Excel-Lösung
Datenbank: MS SQL 2000, Oracle 9
Schnittstellen: SO (Godesys)